Biwakieren vs. Camping und was es dazwischen gibt

Es gibt viele Möglichkeiten im Freien zu übernachten. Hier sind sie einmal grob in drei Kategorien geteilt – von oben ohne bis zum Schlafen zwischen Wohnmobilen. Und ein Vorschlag, wie eine vierte Kategorie aussehen könnte.

Oben ohne.

Oder auch Zelten ohne Zelt. Das Biwakieren ist die rudimentärste Form des Zeltens. Dabei schläft man komplett im Freien. Je nach Temperaturen und Wetterbedingungen lässt sich das ganze noch aufstocken durch Isomatten, Schlaf- und/oder Biwacksäcke und Tarps. Außerdem kann man gerade entlang von Trekkingwegen beispielsweise in Schutzhütten übernachten. Biwakieren ist im Allgemeinen auch in Deutschland erlaubt.  Der Vorteil ist wenig Gepäck und große Flexibilität – aber das Biwakieren ist etwas gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt etwas für Jeden. Besonders wenn es regnet.

Schlafen zwischen Wohnmobilen.

Das andere extrem ist das“ klassische“ Campen auf Campingplätzen. Dabei denke ich persönlich immer an wenig Privatsphäre, große plattgetretene Wiesen, viele Menschen, eklige Toiletten und vor allem: Campingbusse und ihre Generatoren. Ich weiß nicht was ihr damit assoziiert; für mich ist ein „Campingurlaub“ den man komplett auf Campingplätzen verbringt jedenfalls eher eine Horrorvorstellung. Dann bleibe ich doch lieber zu Hause.

Wildcampen.

Unter dem Wildcampen versteht man im Allgemeinen das Campen in der „Wildnis“ – sprich: abseits von Campingplätzen & Zivilisation. In Deutschland ist es fast überall verboten – hier bedeutet „wild“ meist auch „illegal“. Zwar mag genau das für einige einen gewissen Reiz haben. Aber unabhängig von Bußgeldern und nächtlichen Aufbruchaktionen ist die Grenze zwischen überflüssigem Verbot und Naturschutz ist nicht immer leicht zu ziehen. Und bei verbotenen Dingen ist es schwer Regeln für ein Verbot festzulegen. Wie also verhalte ich mich illegal richtig?

Freies Zelten.

Aber sollte es nicht noch eine weitere Kategorie geben? Statt dem Wildcampen könnte man doch auch das legale Zelten in der freien Natur ermöglichen. Freies Zelten eben. Das kann absolute Einsamkeit und eine kostenlose Übernachtung bedeuten – aber auch das Übernachten auf einer Wiese bei einem Bauernhof oder auf ausgewiesenen Plätzen in einem Naturpark für ein paar Euro. Wichtig ist dabei das Zelt. Kein Campingbus, kein Biwakieren. Sondern einfach mit einem Zelt.

Ankommen, aufbauen, geschützt schlafen, abbbauen, Müll mitnehmen, weiter ziehen.

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